Erfolgreiches Abschneiden der Jugend des SV Babelsberg 03 Schach bei der REM

Der Saisonhöhepunkt für Einzelspieler im Normalschach ist die Deutsche Einzelmeisterschaft (DEM). Der Weg bis dahin ist lang. Zunächst gilt es sich durch eine erfolgreiche Regionaleinzelmeisterschaft (REM) für die nächste Runde zu qualifizieren. Die nächste Runde ist die Brandenburgische Landeseinzelmeisterschaft (LEM). Wird auch diese erfolgreich gemeistert ist die Spielberechtigung für die DEM erreicht. Was erfolgreich heißt, ist in den Altersklassen unterschiedlich. Zwischen 2 und 5 Startplätze für die LEM werden bei der REM ausgespielt.

In der REM traten die Vereinsspieler der Region Brandenburg West an mit Spielern u.a. aus Potsdam, Brandenburg, Leegebruch, Oranienburg, Deetz, Nauen, Falkensee, Rathenow, Wusterhausen. Nachfolgend werden die Einzelergebnisse der Spieler und Spielerinnen des SV Babelsberg 03 in den jeweiligen Altersklassen aufgeführt.

weiblich

  • u10 (4 Startplätze):
    • 2. Platz Sophia Woiteck
    • 5. Platz Elenore Woiteck

Nach 5 Spielen konnte Sophia 4,5 Punkte auf der Habenseite verbuchen. Leider hatte auch eine weitere Spielerin 4,5 Punkte erringen können. Daher ging es zum Entscheidungsspiel in die Verlängerung. In diesem unterlag Sophia. Dennoch hat sie ein sehr gutes Turnier gespielt und kann sich Dank Qualifikation zur LEM bei der Gegnerin wieder revanchieren.

Für ihre Schwester Elenore (5 Jahre) war das Turnier die Wettbewerbspremiere. Davon völlig unbeeindruckt ging sie in die Duelle und konnte dabei sogar 2 Siege verbuchen. Mit Blick auf ihr Alter kann dies der Auftakt für noch viele erfolgreiche Turniere sein.

  • u12 (5 Startplätze):
    • 1. Platz Helena Woiteck

Als Führende nach der 3. Runde ging Helena in die abschließende Partie. Dabei kam sie gehörig unter Druck und ging mit Turm vs. Turm/3 Bauern mit Materialnachteilen ins Endspiel. Mit Glück und Mithilfe der Gegnerin konnte sie sich ins Remis retten und das Punktepolster aus den Vorrunden nutzen zum Titel als Regionalmeisterin u12 weiblich.

 

 

 

 

 

 

  • u14 (3 Startplätze):
    • 3. Platz Maya Vendt

Für Maya ging es vor allem darum Wettbewerbsatmosphäre zu schnuppern. Am Ende gelang der 3. Platz und damit die Berechtigung zur Teilnahme an der LEM.

 

 

 

 

 

männlich

  • u10 (5 Startplätze)
    • 8. Platz von 22. Startern Jonathan Parey (3 Punkte aus 5 Partien)

In einer stark besetzten Gruppe wollte sich Jonathan behaupten. Leider musste Jonathan bereits in der 4. Runde den Angriff auf die Pokale abbrechen, trotz zwischenzeitlichem Materialvorteil. Dennoch schließt er die REM mit beachtlichen 3 Punkten ab und hat gezeigt, dass er mit den Stärksten seiner Altersklasse mithalten kann.

  • u12 (4 Startplätze)
    • 9. Platz Erik Zander (2,5 Punkte aus 5 Partien)

Für Erik ging es vor allem um den Aufbau von Wettkampfhärte. Nach Sieg in der Abschluss-Partie kam Erik auf 2,5 Punkte und damit zu einem versöhnlichen Ausklang des Turniers, nachdem er mit einer Niederlage gestartet war.

  • u14 (2 Startplätze)
    • 3. Platz Lukas Hinkel (3 Punkte aus 5 Partien)
    • 6. Platz Fabian Lade (3 Punkte aus 5 Partien)
    • 7. Platz Fabian Hinkel (2,5 Punkte aus 5 Partien)
    • 8. Platz Alexander Beril (2,5 Punkte aus 5 Partien)

 

 

 

 

 

 

In der u14 stellte der SV Babelsberg das größte Kontingent. Leider ging es dabei um die wenigsten Berechtigungen zu LEM. Lediglich 2 Startplätze wurden ausgespielt. Bereits in den ersten beiden Spielen gab es für unsere 4 Jungs 4 vereinsinterne Duelle.

Mit dem Gesamtergebnis können die 4 rundum zufrieden sein. Lukas hat sich für die LEM qualifiziert. Fabian L. und Alex haben ihr erstes großes Turnier gespielt und dabei beachtlich gepunktet. Fabian H. hatte starke Gegner und wird sich trotz der 2,5 Punkte immerhin um ein paar DWZ-Pünktchen verbessern.

  • u16 (3 Startplätze)
    • 2. Platz Leon Sasse
    • 3. Platz Elias Vetter

 

 

 

 

 

 

 

Durch die Tabellenkonstellation war die letzte Partie der u16 zwischen Leon und seinem Gegner Jan spanungsvoll. In Abhängigkeit vom Ergebnis waren für Leon und indirekt auch für Vereinskamerad Elias von Platz 1 bis zur Nichtqualifikation (Platz 4) alles drin. Entsprechend kämpferisch gab sich Leon im Endspiel (Turm/Läufer vs. Turm). Trotz vermeidlicher Remis-Stellung schaffte Leon den Sieg. Leon hat damit bewiesen, dass ein theoretisches Remis noch lange kein praktisches Remis ist. Jetzt war Leon punktgleich mit dem bis dato Führenden und erzwang den Stichkampf. Leider verlor er dieses Duell.

Mitprofitiert von Leons abschließendem Sieg konnte Elias. Für ihn ergab sich ebenfalls im Stichkampf die Chance zu Platz 3. Diese nutzte Elias. Damit sind Leon und Elias gemeinsam qualifiziert für die LEM.

 

  • u18 (2 Startplätze)
    • 5. Platz Clemens Schielicke

 

Gesamtfazit:

13 x Teilnehmer (einziger Schachverein der Region mit Kandidaten in allen Altersklassen)

1 x Regionalmeisterin

2 x Platz 2

3 x Platz 3

7 Qualifikationsplätze für die LEM (inkl. Elenore nach Verzicht einer anderen Spielerin)

 

 

Autor: Ronny Karge


Turniererfolg unserer Schachjugend

Beim Rüdersdorfer Herbstcup 2019 konnte Leon mit 5,5 Punkten aus 7 Partien den Tagessieg feiern. Knapp dahinter Vereinskamerad Elias mit ebenfalls 5,5 Punkten aus 7 Partien. Hier reichte es zu Platz 2 bei der männlichen Jugend. Das sehr gute Ergebnis der Babelsberger wurde durch Alexander I. mit Platz 21 von 32 abgerundet.


Bericht von den 13. Falkenseer Open

In einem der größten Schachturniere Brandenburgs wurde mit 98 Teilnehmern an 3 Spieltagen (01.-03.11.2019) mit 5 Wertungsrunden der Sieger sowie für Vereinsspieler des Havellandes zusätzlich der Kreismeister ausgespielt. Das Teilnehmerfeld wurde zunächst in 2 Gruppen geteilt – Spielstärke >1.500 (Königsgruppe) und Spielstärke <1500 DWZ (Turmgruppe). Im Grenzbereich konnten die Teilnehmer die Gruppenzugehörigkeit wählen.

 

Vom SV Babelsberg vertreten:

Königsgruppe (Siegfried, Leon, Ronny) – 63 Teilnehmer

Leon und Ronny wählten freiwillig die stärkere Gruppe. Damit stand von Anfang an fest, dass gegen die favorisierten Gegner eine Niederlagenserie vermieden werden muss. Die Babelsberger konnten zumeist die Partien über weite Strecken offen halten. Die Punkteausbeute betrug am Ende für Siegfried und Leon 1 Punkt, für Ronny 1,5 Punkte.

 

Turmgruppe (Lukas, Fabian, Elias) – 35 Teilnehmer

Hier gehörten zumindest Lukas und Elias zum erweiterten Favoritenkreis. Nach 3 von 5 Spielen wies Elias als einziger Teilnehmer der Turmgruppe die Maximalausbeute von 3 Punkten aus. Lukas belegte zu diesem Zeitpunkt Platz 3 mit 2,5 Punkten. Beide rechneten sich jetzt große Chancen auf das Gesamtklassement und die ausgelobten Preisgelder aus. Ergebnistechnisch konnten beide das Niveau allerdings nicht halten und verloren jeweils die Spitzenspiele der 4. Runde.

 

In der Endabrechnung belegte Lukas den 6. Platz (3,5 Punkte) und errang damit den 1. Jugendpreis des Turniers. Stolz über sein erstes Preisgeld erklangen gleich die Kampfansagen für die Turnierfortsetzung in 2020. Für Elias blieb es bei den 3 Punkten und einem 10 Platz. Fabian spielte etwas zu schnell und daher ein wenig außerhalb des Radars der Beobachter. Im Gesamtklassement belegte er Platz 22 (2,5 Punkte aus 5 Spielen). Letztlich wird er dennoch die größte DWZ-Verbesserung erreichen können.

 

Ergebnislisten

 

Autor: Ronny Karge


SV Babelsberg beglückwünscht die frischgebackene Landesmeisterin im Schnellschach

Die Landes-Einzel-Meisterschaft im Schnellschach des Nachwuchses, verlief für unsere Spieler vorwiegend positiv.

U8: Maximilian (kommt seit 2 Monaten montags zum Training) holte in seinem ersten Turnier auf diesem Niveau immerhin 3 Punkte aus 7 Partien. Er selbst war auch zufrieden. Am Ende landete er bei den Jungs auf Platz 7 und in der Gesamtwertung auf Platz 8 von 11 Teilnehmern.

In der U10 nahmen mit 2 Mädchen und zwei Jungs gleich 4 Babelsberger teil. Besonders ragt hier Sophias Ergebnis heraus. Mit 6,5 Punkte aus 7 Partien wurde sie nicht nur souverän Erste bei den Mädchen, vor ihrer zweitplatzierten Schwester Helena mit 4,5/7, sondern belegte den ersten Gesamtplatz mit einem halben Punkt Vorsprung vor dem ersten Jungen. Den halben Punkt gab sie gegen ihre Schwester, in einer sehr umkämpften Partie ab. Damit konnte Sophia den Landesmeistertitel im Schnellschach (u10 weiblich) erkämpfen.

Bei den Jungs wurde es bitter für Ruben und Jonathan. Obwohl sie mit 4 aus 7 punktgleich mit dem Drittplatzierten waren, hatten beide die schlechtere Nebenwertung und landeten auf dem 4. (Jonathan) und 5.Platz (Ruben). Trotzdem ein toller Erfolg der beiden.

U12: Hier landete Fabian H. mit 3,5/7 auf den 6.Platz (m). Ursache war einfach, dass er schwer aus den Startlöchern kam. Doch am Ende war er mit dem Ergebnis zufrieden.

U14: Mit Leon hatten wir ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Obwohl er in der 2.Runde gegen den bärenstarken und späteren Turniersieger Tyron Milare verlor, sollte es trotzdem seine einzige Niederlage bleiben. Mit 5 Punkten aus 7 Spielen landete er schlussendlich auf einem hervorragendem 3. Platz. Ein bisschen unter ging dabei Fabian L., der alles versuchte, aber das Turnier mit 3/7 auf Platz 8 (m) beendet.

Alles in allem bin ich auf alle meine Spieler stolz, die an dieser LEM teilgenommen haben. Ein weiterer Dank an die Eltern Antje, Grit und Marius, die mich und die Kinder mit unterstützt haben.

 

Trainer Oliver Thau


Stark gespielt, trotz klarer Niederlage (2. Spieltag in der Regionalklasse West)

In der 2. Runde verlor die 3. Mannschaft wieder klar mit 0,5:3,5. Doch diesmal war alles anders. Am 1. Brett spielte Jonathan gegen einen 1600er (erheblich höhere DWZ als Jonathan). Er hörte diesmal auf den Trainer und spielte langsamer. Er hielt bis weit ins Mittelspiel eine gleiche Stellung, kam dann aber unter Druck. Mit dem Verlust eines Bauern konnte er den Druck abschütteln und in ein Turmendspiel mit einem Bauern abwickeln. Auch hier hielt er lange mit, doch zeigte sich die Erfahrung des Gegners, der dann gewann.

Helena hielt lange eine bessere Stellung mit Mehrbauern, doch dann schob die Gegnerin (eine 1500erin) ihre d- und c-Bauern vor und damit verlor auch Helena den Faden und damit die Partie.

Sophia hat dem Trainer wieder graue Haare beschert. Als sie rochieren sollte, tat sie es nicht und in dem Moment als der König in der Mitte bleiben sollte machte sie dann doch die Rochade. Nach der Rochade brach ihre Stellung langsam zusammen. Schade, da war deutlich mehr drin gegen einen 1400er.

Ruben spielte am letzten Brett gegen einen etwa gleichaltrigen Jungen. Mit seinem 1. Zug (g3) brachte Ruben ihn etwas aus dem Tritt und stand beim Übergang ins Mittelspiel schon besser. Doch dann begannen auf beide Seiten sich die leichten Fehler einzuschleichen und es wogte hin und her auf dem Brett. Es entstand ein ungleichfarbiges Läuferendspiel mit gleicher Bauernzahl – also eine vollkommen ausgeglichen Stellung. In dieser Situation bot der Gegner Remis. Nach Rücksprache mit dem Trainer nahm Ruben das Angebot an.

Alles in allem spielte die Mannschaft weit besser als in der 1.Runde. Der Trainer ist auf jeden Fall Stolz auf die gezeigte Leistung.

 

Trainer Oliver Thau


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